Mit E-Books Geld verdienen: Was realistisch ist und wie viele Verkäufe Du brauchst

Mit E-Books Geld verdienen: Tantiemen, Preis und Rechner

Stand: 22. Oktober 2026 · alle Zahlen an der Quelle geprüft

Du überlegst, ein E-Book zu schreiben, und willst vorher wissen, ob sich das überhaupt lohnt? Ob man damit wirklich Geld verdienen kann, und wie viel?

Dann bist Du hier richtig. Die ehrliche Zahl gleich vorweg: Verkaufst Du ein E-Book für 9,99 Euro bei Amazon, bleiben Dir pro Verkauf rund 6,45 Euro. Für 100 Euro im Monat brauchst Du also etwa 16 Käufer. Das ist machbar, aber es passiert nicht von allein.

Ich verkaufe seit Jahren eigene E-Books. Mein Handbuch E-BOOKINATOR haben Leser seit 2021 rund 2.000 Mal über meine eigene Webseite bezahlt, im Schnitt also etwa einmal am Tag. Auf dieser Seite zeige ich Dir, was dahintersteckt, wovon Dein Verdienst abhängt und wo bei mir das eigentliche Geld herkommt.

Werbelinks findest Du hier keine. Verdienen würde ich nur an meinem eigenen Handbuch, zu dem es weiter unten eine kostenlose Leseprobe gibt.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Bei Amazon bleiben Dir von einem 9,99-Euro-E-Book rund 6,45 Euro, über die eigene Webseite mit dem Bezahldienst Digistore24 rund 7,55 Euro (Deutschland, ohne Partnerprovision).
  • Über 12,99 Euro zahlt Amazon nur noch 35 Prozent. Teurere E-Books verkaufst Du deshalb besser selbst.
  • Rechne bei einem einzelnen E-Book eher mit einem Taschengeld als mit einem Gehalt. Mehr wird es mit mehreren Büchern, eigenen Lesern und einem höheren Preis.
  • Das größte Geld liegt oft nach dem E-Book: in einem Kurs, einer Beratung oder einem zweiten Produkt.
  • Rechne mit Geduld. Amazon zahlt Deine Tantiemen erst zwei bis drei Monate später aus.
  1. Was Dir pro Verkauf bleibt
  2. Rechner: Wie viele Verkäufe brauchst Du für Dein Ziel?
  3. Meine eigenen Zahlen
  4. Der Preis entscheidet mehr, als Du denkst
  5. Wovon Dein Verdienst abhängt
  6. Das eigentliche Geld kommt oft danach
  7. Für wen sich das nicht lohnt
  8. Steuern: was von Deinem Verdienst abgeht
  9. Was Du diese Woche tun kannst
  10. Fazit
  11. Häufige Fragen

Wie ich meine E-Books plane, schreibe und über die eigene Webseite verkaufe, steht Schritt für Schritt in meinem Handbuch E-BOOKINATOR. Die Leseprobe zeigt Dir das ganze Inhaltsverzeichnis, damit Du vorher weißt, was Dich erwartet.

Hol Dir die kostenlose Leseprobe und das siebentägige E-Mail-Coaching dazu, bevor Du gleich rechnest. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick:

1. Was Dir pro Verkauf bleibt

Bevor wir über Monatsverdienste reden, schauen wir auf einen einzelnen Verkauf. Denn vom Preis, den Dein Leser zahlt, gehen vor allem zwei Dinge ab: die Umsatzsteuer und der Anteil des Shops.

So sieht das in Deutschland bei zwei Preisen aus:

PreisBei Amazon bleiben DirÜber die eigene Webseite bleiben Dir
9,99 €rund 6,45 € (70 %, 1 MB)rund 7,55 €
19,99 €rund 6,54 € (nur 35 %)rund 16,10 €

So kommen die Zahlen zustande

Die Umsatzsteuer auf E-Books beträgt in Deutschland 7 Prozent (§ 12 Absatz 2 UStG) und in Österreich 10 Prozent (§ 10 Absatz 2 UStG 1994). Bei Amazon und Digistore24 führt der Shop diese Steuer für Dich ab.

Danach rechnen die beiden Wege so:

  • Amazon KDP, Amazons Plattform zum Selbstveröffentlichen: Kostet Dein E-Book zwischen 2,69 und 12,99 Euro, bekommst Du laut KDP 70 Prozent vom Preis ohne Umsatzsteuer, abzüglich Lieferkosten für die Übertragung der Datei. Die betragen bei Amazon.de laut KDP 0,12 Euro pro MB. Darüber und darunter gibt es nur 35 Prozent.
  • Eigene Webseite mit Digistore24: Der Bezahldienst Digistore24 kassiert für Dich, verkauft Dein E-Book als Händler weiter, schreibt die Rechnung und behält laut eigener Hilfe 7,9 Prozent vom Bruttopreis plus 1 Euro. Dazu kommt eine Provision, falls ein Partner den Käufer vermittelt hat, etwa ein Blogger, der Dein Buch empfiehlt.

Für die Beispiele auf dieser Seite rechne ich mit 1 MB, also 12 Cent Lieferkosten. Planst Du viele Bilder, etwa Fotos von Rezepten oder Übungen? Dann wird die Datei größer. Bei Amazon steigen dadurch die Lieferkosten, und der Mindestpreis liegt höher (bei 35 Prozent ab 3 MB 1,79 Euro, ab 10 MB 2,69 Euro).

Balkendiagramm: Was von einem E-Book für 9,99 und 19,99 Euro bei Amazon und über die eigene Webseite bleibt
Von 9,99 Euro bleiben Dir bei Amazon rund 6,45 Euro (bei 1 MB Dateigröße) und über die eigene Webseite rund 7,55 Euro. Bei 19,99 Euro sind es 6,54 gegen 16,10 Euro, denn oberhalb von 12,99 Euro sinkt der Amazon-Anteil für Dich auf 35 Prozent (Deutschland, 7 Prozent Umsatzsteuer, ohne Partnerprovision, Stand Oktober 2026).

Weitere Shops

Neben Amazon und Digistore24 gibt es weitere Shops, etwa tolino, Apple Books oder Google Play. Was Dir dort bleibt, vergleiche ich in E-Book verkaufen: 12 Plattformen.

Kindle Unlimited: Geld pro gelesener Seite

Bei Amazon gibt es außerdem einen dritten Weg: Nimmst Du mit Deinem E-Book an KDP Select teil, steht es auch in Kindle Unlimited, dem Lese-Abo von Amazon. Dann bekommst Du zusätzlich Geld für jede Seite, die Abonnenten zum ersten Mal lesen, aus einem Topf, den Amazon jeden Monat neu festlegt.

Für den zuletzt gemeldeten Monat September nennt KDP 61,8 Millionen Euro für alle teilnehmenden Autoren zusammen. Wie viel davon auf Dich fällt, hängt allein von den gelesenen Seiten ab. Eine ISBN brauchst Du für ein E-Book bei Amazon übrigens nicht.

Gleicher Preis überall

Wichtig dabei: Dasselbe E-Book muss überall gleich viel kosten. Denn die Buchpreisbindung erfasst in Deutschland wie in Österreich in aller Regel auch E-Books. Mehr dazu in E-Book verkaufen.

2. Rechner: Wie viele Verkäufe brauchst Du für Dein Ziel?

Trag ein, was Du Dir im Monat wünschst und was Dein E-Book kosten soll. Der Rechner zeigt Dir, was pro Verkauf bleibt und wie viele Käufer Du dafür brauchst.

Wie viele Verkäufe brauchst Du?

So rechnet das Werkzeug: Amazon zwischen 2,69 und 12,99 Euro mit 70 Prozent vom Preis ohne Umsatzsteuer minus 0,12 Euro Lieferkosten pro MB, sonst mit 35 Prozent ohne Lieferkosten. Digistore24 mit 7,9 Prozent vom Bruttopreis plus 1 Euro. Nicht enthalten: Partnerprovisionen, Rückerstattungen, Werbekosten und Deine Einkommensteuer. Nichts wird gespeichert oder verschickt.

Die Voreinstellung mit 100 Euro ist nur ein Beispiel. Stell ruhig 20 oder 50 Euro ein, wenn Du erst einmal sehen willst, ob überhaupt jemand kauft. Klein anzufangen ist völlig in Ordnung.

3. Meine eigenen Zahlen

Ich verkaufe meinen E-BOOKINATOR seit 2021 auf zwei Wegen, und die Ergebnisse könnten unterschiedlicher kaum sein:

  • Eigene Webseite, als PDF über Digistore24: rund 2.000 Zahlungen. Pro Euro Kaufpreis bleiben mir davon rund 70 Cent. Rund 8 Prozent meines Umsatzes gingen an Partner, die das Handbuch empfohlen haben.
  • Amazon, nur als gedrucktes Buch: 97 Exemplare seit September 2021.

Der Inhalt ist derselbe. Der Unterschied liegt daran, dass ich seit Jahren selbst Leser auf meine Webseite hole. Dort kennen sie mich schon, bevor sie kaufen.

Daraus folgt die wichtigste Erkenntnis dieser Seite: Der Verdienst hängt weniger am E-Book als an den Menschen, die davon erfahren. Fehlen Dir eigene Leser noch, startest Du trotzdem leichter bei Amazon, denn dort suchen die Käufer bereits. Dass bei mir die Webseite gewinnt, liegt an meinen Lesern, nicht an Amazon.

Was Umfragen unter anderen Autoren zeigen

Ein Blick auf Self-Publishing-Autoren weltweit bestätigt das. In einer Umfrage von Written Word Media unter 1.346 Selbstverlegern verdienten im Jahr 2025 44 Prozent höchstens 100 Dollar im Monat. Von den Autoren mit einem bis drei Büchern verdienten sogar rund 80 Prozent höchstens 100 Dollar.

Wer eine eigene E-Mail-Liste hatte, kam im Mittel auf rund 300 Dollar im Monat, ohne Liste auf rund 15 Dollar.

Klingt ernüchternd, wenn Du noch keine Liste hast? Dann schau, wen Du schon kennst. Hast Du Kundinnen, Klienten oder Patienten, sind das Deine ersten Leser. Für Fachleute mit eigener Praxis ist das oft der größte Vorteil gegenüber allen anderen, die bei null anfangen.

Und noch etwas habe ich gelernt: Mein erstes E-Book war handwerklich nicht schön. Trotzdem hat es mir die ersten Kunden gebracht. Fertig schlägt perfekt, gerade am Anfang.

4. Der Preis entscheidet mehr, als Du denkst

Viele Einsteiger setzen ihren Preis möglichst niedrig an, damit mehr Leute kaufen. Das klingt logisch, rechnet sich aber selten. Bei 4,99 Euro bleiben Dir bei Amazon rund 3,18 Euro. Für 100 Euro im Monat brauchst Du dann schon 32 Käufer.

Mein allererstes E-Book habe ich für 14,99 Euro verkauft. Irgendwann habe ich den Preis auf 39 Euro angehoben, und die Nachfrage ist gestiegen. Die Käufer waren zufriedener, weil ich die richtigen Leute erreicht habe. Davon erzähle ich in diesem kurzen Video:

„Verkaufe Dich nie unter Wert...“ (1:19 Minuten, April 2026). Der Text oben fasst es zusammen, Du verpasst also nichts.

Ein höherer Preis funktioniert vor allem bei Ratgebern, die ein echtes Problem lösen, und auf der eigenen Webseite. Bei Amazon setzt Dir die 70-Prozent-Grenze von 12,99 Euro einen Deckel.

5. Wovon Dein Verdienst abhängt

Ob Du am Ende 20 Euro im Monat verdienst oder deutlich mehr, entscheiden sechs Dinge:

  1. Das Thema. Löst Dein E-Book ein Problem, für das Menschen bezahlen? Prüf das vor dem Schreiben, etwa mit dem Ideen-Finder in 31 E-Book-Ideen. In Deutschland machen E-Books laut Börsenverein übrigens 6,3 Prozent des Buchumsatzes mit Privatkunden aus, gekauft von 3,4 Millionen Menschen (2025). Der Markt ist da, aber er ist kein Selbstläufer.
  2. Der Preis. Siehe oben. Ein Ratgeber für 19,99 Euro auf der eigenen Webseite bringt Dir pro Verkauf mehr als doppelt so viel wie einer für 9,99 Euro.
  3. Deine Leser. Ohne Menschen, die Dich kennen, verkaufst Du nur über die Suche in den Shops. Wie Du Deine ersten Käufer findest, zeige ich in E-Book vermarkten.
  4. Die Buchseite. Titel, Cover und Beschreibung entscheiden, ob jemand klickt und kauft. Dabei helfen Dir Klappentext schreiben und E-Book-Cover erstellen.
  5. Deine Kosten. Cover, Lektorat oder ein Ghostwriter können Deinen Gewinn schnell auffressen. Was ein E-Book kostet und ab wie vielen Verkäufen es sich rechnet, zeigt Dir der Rechner in E-Book schreiben lassen. Teure Software brauchst Du dagegen nicht: Mein 30-Tage-Buch mit 122 Seiten habe ich komplett in Word geschrieben.
  6. Die Zahl Deiner Bücher. Jedes weitere Buch zu Deinem Thema ist ein weiteres Schaufenster, über das Leser Dich finden.

6. Das eigentliche Geld kommt oft danach

Hier liegt für mich der wichtigste Punkt: Ein E-Book muss nicht allein das große Geld bringen. Oft ist es der Anfang.

So mache ich es selbst: Mein Buch „Wie Du in den nächsten 30 Tagen Deinen ersten Euro im Internet verdienst“ ist der Einstieg. Wer es gelesen hat und mehr will, findet bei mir Online-Kurse, die deutlich mehr kosten. Das Buch bringt mir Leser, die mich schon kennen, wenn sie den nächsten Schritt gehen.

„Warum Du unbedingt ein digitales Produkt erstellen solltest...“ (1:27 Minuten, Januar 2026). Alles Wichtige daraus steht auch hier.

Drei Wege, wie ein E-Book Dir mehr bringt als den Verkaufspreis:

  • Als Einstieg zu einem größeren Angebot: einem Kurs, einer Beratung, einem Workshop.
  • Als Leseprobe: Ein Kapitel verschenken und dafür eine E-Mail-Adresse bekommen. So baue ich mit dem E-BOOKINATOR meine Leserliste auf.
  • Als Visitenkarte: Ein Buch zu Deinem Fachgebiet schafft Vertrauen, bei neuen Kunden genauso wie bei Kollegen.

Für Fachleute ist das oft der spannendste Weg. Wie Du Dein Wissen später in einen Kurs verwandelst, zeige ich auf meiner Hauptseite in Online-Kurs erstellen.

Du hast Wissen und Menschen, die Dir vertrauen, aber noch keinen Plan, wie daraus ein E-Book wird? Den ganzen Weg vom Thema bis zum ersten Käufer beschreibe ich im E-BOOKINATOR. Ob er zu Dir passt, siehst Du in der Leseprobe, auch wenn Du noch keine eigene Webseite hast.

Die Leseprobe und das siebentägige E-Mail-Coaching sind kostenlos. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick:

7. Für wen sich das nicht lohnt

Ein E-Book ist kein schnelles Geld. Es lohnt sich eher nicht, wenn:

  • Du in den nächsten Wochen dringend Einnahmen brauchst. Bis die ersten Tantiemen kommen, vergehen Monate.
  • Du ein Thema nur wählst, weil es nach Geld klingt. Ein Buch ohne echtes Interesse dahinter liest sich auch so, und das spüren Käufer schnell.
  • Du darauf hoffst, dass Amazon die Vermarktung für Dich übernimmt. Das tut es nicht.
  • Du das Buch komplett von einer KI schreiben lassen willst. Das ist erlaubt, aber Amazon will es laut KDP-Inhaltsrichtlinien wissen, und ohne Deine eigene Erfahrung fehlt dem Buch genau das, wofür Leser bezahlen. Als Helfer beim Gliedern oder Überarbeiten ist KI dagegen kein Problem, das musst Du nicht einmal melden.

Vorsicht auch bei Angeboten, fertige E-Books mit Wiederverkaufsrechten zu kaufen und weiterzuverkaufen. Was dabei rechtlich gilt, erkläre ich in E-Book verkaufen.

8. Steuern: was von Deinem Verdienst abgeht

Was Dir nach Amazon oder Digistore24 bleibt, ist noch nicht Dein Gewinn. Davon ziehst Du Deine Ausgaben ab, etwa für Cover oder Lektorat, und versteuerst den Rest mit Deinem persönlichen Steuersatz. Bist Du schon selbstständig, kommen die Einnahmen meist einfach in Deine bestehende Steuererklärung.

Kurz für Deutschland und Österreich

Bekommst Du in Deutschland einen Anteil am Erlös eines Shops, ordnet eine Auskunft im Existenzgründungsportal des deutschen Wirtschaftsministeriums (2019) das als freiberuflich ein. Österreich nimmt den Selbstverlag eigener Werke laut WKO von der Gewerbeordnung aus, melden musst Du Dich bei der SVS, der Sozialversicherung der Selbstständigen, und beim Finanzamt aber schon.

Ob für Dich in Deutschland die Künstlersozialkasse infrage kommt, hängt davon ab, ob Du dauerhaft selbstständig schreibst. Alles Weitere, auch zur Kleinunternehmerregelung, steht im Kapitel Gewerbe und Steuern. Fragen zu Urheberrecht und Kopierschutz beantworte ich in E-Book-Fragen und Antworten. Mein Hinweis dazu: Ich berate weder rechtlich noch steuerlich, für Deinen Einzelfall ist Deine Steuerberatung die richtige Adresse.

Was Du diese Woche tun kannst

Drei Schritte, mit denen Du gleich anfangen kannst:

  1. Heute Abend: Stell den Rechner oben auf Dein Wunschziel und auf einen Preis, den Du für fair hältst. Wie viele Käufer wären das im Monat?
  2. Morgen: Gib Dein Thema bei Amazon in die Suche ein. Gibt es Bücher dazu, und wie teuer sind sie? Das ist Dein erster Markttest.
  3. Am Wochenende: Überleg Dir, was nach dem E-Book kommen könnte: ein Kurs, eine Beratung, ein zweites Buch. Schreib es auf, auch wenn es noch weit weg ist.

Abkürzung zum eigenen E-Book gefällig?

Im E-BOOKINATOR zeige ich Dir, wie Du ein gefragtes Thema findest, Dein E-Book schreibst und es über Deine eigene Webseite verkaufst.

Leseprobe und siebentägiges E-Mail-Coaching sind kostenlos, das Coaching bestellst Du mit einem Klick wieder ab:

Fazit

Kann man mit E-Books Geld verdienen? Ja. Aber selten mit einem einzigen Buch, das man hochlädt und dann vergisst. Am Ende kommt es vor allem auf drei Dinge an: ein Thema, für das Menschen bezahlen, einen fairen Preis und Leser, die Dich kennen.

Fang klein an. Ein E-Book, das 20 Euro im Monat bringt, zeigt Dir, dass Dein Thema trägt. Darauf kannst Du aufbauen. Den ganzen Weg dorthin findest Du auf der Startseite in 7 Schritten.

Häufige Fragen zum Geldverdienen mit E-Books

Wie viel verdient man mit einem E-Book?

Das hängt von Preis, Weg und Käuferzahl ab. Bei einem 9,99-Euro-E-Book bleiben Dir bei Amazon rund 6,45 Euro pro Verkauf, über die eigene Webseite mit Digistore24 rund 7,55 Euro (Deutschland, ohne Partnerprovision). Wie viele Käufer Du für Dein Ziel brauchst, zeigt Dir der Rechner auf dieser Seite.

Lohnt es sich, ein E-Book zu schreiben?

Das hängt an zwei Dingen: einem Thema, für das Menschen Geld ausgeben, und Deiner Bereitschaft, das Buch bekannt zu machen. Rechne auch Deine Zeit mit ein: Mein Buch „Wie Du in den nächsten 30 Tagen Deinen ersten Euro im Internet verdienst“ hat mich rund einen Monat gekostet. Als schnelles Einkommen eignet es sich selten. Als Einstieg zu einem größeren Angebot, etwa einem Kurs, lohnt es sich oft am meisten.

Wie viele E-Books muss ich verkaufen, um 100 Euro im Monat zu verdienen?

Bei 9,99 Euro über Amazon in Deutschland sind es rund 16 Verkäufe im Monat. Verkaufst Du zum selben Preis selbst mit Digistore24, reichen rund 14. Bei 19,99 Euro auf der eigenen Webseite reichen schon 7.

Brauche ich eine eigene Webseite, um mit E-Books Geld zu verdienen?

Für Amazon nicht. Dort lädst Du Dein E-Book hoch, und Amazon verkauft es. Willst Du selbst verkaufen, brauchst Du eine Seite, auf der Du Dein Buch vorstellst und auf die Bestellung verlinkst. Wie so eine Verkaufsseite aussieht, zeige ich in E-Book vermarkten.

Wann bekomme ich mein Geld?

Amazon zahlt Deine Tantiemen erst zwei bis drei Monate nach dem Verkauf aus. Bei Digistore24 kommen laut Hilfe 90 Prozent frühestens 14 Tage nach dem Kauf, der Rest nach 60 Tagen.

Kann ich mit E-Books passives Einkommen aufbauen?

Ein fertiges E-Book kann sich lange verkaufen, ohne dass Du jeden Verkauf selbst abwickelst. Ganz ohne Arbeit geht es aber nicht: Ohne Vermarktung findet kaum jemand Dein Buch. Plane deshalb von Anfang an Zeit dafür ein.

Muss ich meine Einnahmen aus E-Books versteuern?

Ja, in Deutschland wie in Österreich. Du versteuerst den Gewinn, also Einnahmen minus Ausgaben. Die Umsatzsteuer führen Amazon und Digistore24 bei ihren Käufern selbst ab. Details stehen im Kapitel Gewerbe und Steuern in E-Book verkaufen.

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