E-Book schreiben, erstellen und verkaufen: Dein Fahrplan von der Idee bis zum ersten Verkauf

Du willst Dein Wissen in ein eigenes E-Book packen und es verkaufen? Nicht irgendwann, sondern so, dass am Ende wirklich jemand dafür bezahlt?

Dann bist Du hier richtig. Hier bekommst Du den ganzen Weg in 7 Schritten: von der Idee über das Schreiben und Erstellen bis zum Verkaufen. Zu jedem Schritt gibt es eine ausführliche Anleitung, meistens mit einem kleinen Werkzeug, das Dir die Arbeit abnimmt. Eine eigene Webseite oder ein Publikum brauchst Du für den Anfang nicht.

Wie lange das dauert? Mein Buch „Wie Du in den nächsten 30 Tagen Deinen ersten Euro im Internet verdienst“, einen Ratgeber übers Geldverdienen im Internet, habe ich in etwa einem Monat geschrieben. Und für mein Handbuch E-BOOKINATOR sind über meine eigene Webseite seit 2021 rund 2.000 Zahlungen eingegangen.

Christian Költringer, Autor von ebook-schreiben-und-verkaufen.de

Hi, ich bin Christian Költringer.

Ich verdiene meine Brötchen ausschließlich im Internet. Seit 2008 erstelle ich deutschsprachige Ratgeber, als E-Book und als Online-Kurs. Ich lebe in Salzburg, deshalb schaue ich bei Recht und Steuern immer auch nach Österreich.

Du bist goldrichtig auf dieser Seite, wenn Du nicht auf schnell verdientes Geld aus bist, sondern Dir durch die Erstellung großartiger Inhalte und Ratgeber ein langfristig erfolgreiches Online-Business aufbauen möchtest.

Werbelinks gibt es auf dieser Seite keine. Mein eigenes Angebot ist das Handbuch E-BOOKINATOR, die kostenlose Leseprobe dazu stelle ich Dir weiter unten vor.

Stand: Oktober 2026 · alle 18 verlinkten Anleitungen und Interviews wurden im Oktober 2026 überarbeitet

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Ein E-Book verkauft sich, wenn es ein konkretes Problem einer bestimmten Gruppe löst. Prüf Deine Idee deshalb, bevor Du schreibst.
  • Für einen Ratgeber reichen oft wenige Wochen. Rechne als Einsteiger trotzdem lieber mit ein paar Monaten.
  • Zum Erstellen reicht Word mit einer guten Vorlage. Teure Software brauchst Du daher am Anfang nicht.
  • Einen Verlag brauchst Du nicht, und für ein E-Book bei Amazon nicht einmal eine ISBN, also eine eigene Buchnummer.
  • Amazon bringt Dir Käufer, die eigene Webseite Unabhängigkeit. Bei mir laufen beide Wege sehr unterschiedlich, die Zahlen stehen in Schritt 5.
  • Von allein verkauft sich kaum ein E-Book. Plane die Vermarktung also von Anfang an mit ein.

Du willst den ganzen Weg an einem Stück lesen? Genau dafür habe ich den E-BOOKINATOR geschrieben. In der Leseprobe siehst Du das komplette Inhaltsverzeichnis und entscheidest selbst, ob das Handbuch zu Dir passt.

Hol Dir die kostenlose Leseprobe und das siebentägige E-Mail-Coaching dazu. Abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick:

Dein persönlicher Fahrplan: Wo stehst Du gerade?

Nicht jeder fängt bei null an. Klick an, was auf Dich zutrifft, und Du bekommst Deine nächsten drei Schritte mit den passenden Anleitungen.

Fahrplan: Deine nächsten drei Schritte

Es gibt hier keine richtige oder falsche Antwort. Nichts wird gespeichert oder verschickt.

Wähle oben aus, wo Du stehst. Dann erscheinen hier Deine nächsten drei Schritte.

Du willst lieber alles der Reihe nach lesen? Hier ist der ganze Weg im Überblick.

Die 7 Schritte zum eigenen E-Book: Idee finden, Schreiben, Erstellen, Veröffentlichen, Verkaufen, Vermarkten, Lernen
Der Weg zum eigenen E-Book in 7 Schritten, von der Idee bis zum Lernen aus den ersten Verkäufen. Zu jedem Schritt gibt es auf dieser Webseite eine eigene Anleitung (Stand: Oktober 2026).
  1. Die Idee finden und prüfen
  2. Das E-Book schreiben
  3. Das E-Book erstellen: Datei, Format und Cover
  4. Das E-Book veröffentlichen
  5. Das E-Book verkaufen: Amazon oder eigene Webseite
  6. Das E-Book vermarkten
  7. Aus den ersten Verkäufen lernen
  8. Lohnt sich ein eigenes E-Book?
  9. Was Du diese Woche tun kannst
  10. Häufige Fragen

1. Die Idee finden und prüfen

Jedes erfolgreiche Business startet mit einer Idee, und so ist es auch im E-Book-Business. Die gute Nachricht: Du musst sie außerdem nicht erfinden. Die besten Ideen stecken in dem, was Du schon kannst, und in den Fragen, die man Dir immer wieder stellt.

Bevor Du schreibst, stellst Du Dir drei Fragen:

  • Für wen genau schreibe ich, und welches Problem löse ich?
  • Suchen Menschen danach, und kaufen sie schon Bücher dazu? Gib Dein Thema dafür einfach in die Suche bei Amazon ein, etwa „Rückenübungen Büro“.
  • Habe ich Lust, mich ein paar Wochen nur mit diesem Thema zu beschäftigen?

Noch keine E-Book-Idee? Dann fang mit 31 E-Book-Ideen und dem Ideen-Finder an. Dort zeige ich Dir auch, wie Du mit ein paar Suchen bei Amazon und Google prüfst, ob es für Deine Idee Käufer gibt.

2. Das E-Book schreiben

In dieser Anleitung zeige ich Dir einen funktionierenden Ablaufplan für das erfolgreiche Schreiben Deines eigenen E-Books, selbst dann, wenn Du noch überhaupt keine E-Book-Idee hast oder zweifelst, ob sich mit Deiner Idee überhaupt Geld verdienen lässt: E-Book schreiben in 7 Schritten.

Der wichtigste Schritt passiert vor der ersten Zeile. Mit einer Gliederung schreibst Du nämlich Kapitel für Kapitel und verlierst Dich nicht. Mein 30-Tage-Buch hat 122 Seiten, und geschrieben habe ich es komplett in Word.

Diese Anleitungen helfen Dir beim Schreiben weiter:

Und die künstliche Intelligenz? Sie darf Dir helfen, etwa beim Gliedern, beim Überarbeiten oder bei der Suche nach Beispielen. Sie ist aber ein Helfer, kein Autor: Dein Fachwissen und Deine Beispiele aus der Praxis kann sie nicht ersetzen.

Lässt Du Texte, Bilder oder Übersetzungen von einer KI erzeugen, will Amazon das beim Veröffentlichen wissen. Nutzt Du KI nur zum Überarbeiten oder für Ideen, musst Du das laut den Inhaltsrichtlinien von Amazon KDP nicht angeben.

3. Das E-Book erstellen: Datei, Format und Cover

Aus Deinem Text wird jetzt eine Datei, die auf jedem Handy und jedem E-Book-Reader gut aussieht. Hier erfährst Du von den besten Tools, um schnell und einfach ein professionelles E-Book erstellen zu können: E-Book erstellen mit kostenloser Word-Vorlage und 11 Werkzeugen.

Zwei Fragen tauchen dabei fast immer auf:

  • Welches Format brauche ich? Bei Amazon reicht für den Anfang Deine Word-Datei. Andere Shops wollen meist ein EPUB, das übliche E-Book-Format, und auf der eigenen Webseite verkaufst Du oft ein PDF. Viele Bilder, etwa Fotos von Übungen? Dann schau vorher, wie sie auf einem Handy wirken. Ob Deine Datei auf einem bestimmten Gerät läuft, prüfst Du in E-Book-Formate im Vergleich.
  • Wie komme ich an ein gutes Cover? Das Cover entscheidet nämlich mit, ob jemand überhaupt klickt. In E-Book-Cover erstellen findest Du 10 Werkzeuge und einen Cover-Check für Deinen Entwurf.

4. Das E-Book veröffentlichen

Einen Verlag brauchst Du dafür nicht. Du veröffentlichst selbst, zum Beispiel bei Amazon, bei anderen Shops oder auf Deiner eigenen Webseite. Welcher der drei Wege zu Dir passt und was jeder kostet, steht in E-Book veröffentlichen: Ablauf mit Checkliste.

Bei Amazon geht das über Kindle Direct Publishing, kurz KDP. Amazon stellt dafür kostenlose Werkzeuge bereit, und Dein Buch erscheint laut Amazon KDP innerhalb von 72 Stunden in den Shops. Für ein E-Book brauchst Du dort keine ISBN, Amazon vergibt eine eigene Nummer.

Bevor Du hochlädst, lass Deinen Text gegenlesen, von jemandem aus Deiner Zielgruppe oder von einem Lektorat. Und verwende nur Bilder und Zitate, die von Dir sind oder für die Du die Rechte hast. Was dabei zum Urheberrecht gilt, steht in den E-Book-Fragen und Antworten.

Zwei Dinge entscheiden auf der Buchseite, ob jemand kauft:

  • die Buchbeschreibung, bei gedruckten Büchern der Text auf der Rückseite: Mit dem Baukasten in Klappentext schreiben steht Dein erster Entwurf schnell
  • die Schritte bei Amazon selbst, von der Kategorie bis zum Preis: alles in Bücher bei Amazon verkaufen

Beim Preis gibt es eine wichtige Grenze: Für die 70-Prozent-Tantiemenoption muss Dein E-Book bei Amazon.de laut KDP zwischen 2,69 und 12,99 Euro kosten. Was Dir davon pro Verkauf bleibt, rechnet Dir der Rechner in E-Books bei Amazon verkaufen aus.

5. Das E-Book verkaufen: Amazon oder eigene Webseite

Wo kannst Du nun Dein E-Book gewinnbringend verkaufen? Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir in E-Book verkaufen und stelle Dir unter anderem 12 Online-Plattformen vor, die Du für den erfolgreichen E-Book-Verkauf unbedingt kennen solltest. Ein Rechner zeigt Dir dort, was Dir pro Verkauf bleibt.

Bei meinem E-BOOKINATOR sind die beiden Wege so verschieden ausgegangen:

WegErgebnis seit 2021
Eigene Webseite, PDF über Digistore24rund 2.000 Zahlungen
Amazon, nur als gedrucktes Buch97 Exemplare

Der Grund ist einfach: Auf meine Webseite hole ich seit Jahren selbst Leser, und die kaufen dann dort. Von jedem Euro, den sie zahlen, bleiben mir rund 70 Cent. Heißt das, Amazon lohnt sich nicht? Im Gegenteil. Hast Du dagegen noch keine eigenen Leser, ist Amazon für den Anfang meist der bessere Weg, weil dort die Käufer schon suchen.

Gewerbe und Steuern

Verkaufst Du Dein E-Book über einen Shop wie Amazon und bekommst einen Anteil am Erlös, ist das in Deutschland laut einer Auskunft im Existenzgründungsportal des deutschen Wirtschaftsministeriums von 2019 eine freiberufliche Tätigkeit. Verkaufst Du selbst, kann es gewerblich werden.

In Österreich ist der Selbstverlag eigener Werke laut WKO von der Gewerbeordnung ausgenommen, einen Gewerbeschein brauchst Du also nicht. Bei der SVS und beim Finanzamt meldest Du Dich aber binnen eines Monats an.

Umsatzsteuer, Kleinunternehmergrenzen und die Versicherungsgrenze der SVS erkläre ich im Kapitel Gewerbe und Steuern. Weitere Fragen zu Pseudonym, Urheberrecht und Steuern beantworte ich in E-Book-Fragen und Antworten. Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater. Frag im Zweifel Deine Steuerberatung.

6. Das E-Book vermarkten

Meine Zahlen aus Schritt 5 zeigen es: Verkauft wird vor allem dort, wohin ich selbst Leser hole. Ein E-Book, von dem niemand weiß, findet auch keine Käufer.

Du hast noch keine eigenen Leser? Dann fang dort an, wo Menschen Dich schon kennen: bei Kunden, Kolleginnen und in Deinem beruflichen Umfeld. Bei Amazon helfen Dir außerdem eine gute Buchbeschreibung und passende Kategorien, gefunden zu werden.

Das hat sich bei mir bewährt:

  • Eine Leseprobe verschenken. Wer schon ein Kapitel gelesen hat und es gut fand, kauft eher. So mache ich es selbst mit dem E-BOOKINATOR.
  • Eine Verkaufsseite, die Fragen beantwortet. Wie Du sie aufbaust und wie Zahlung und Auslieferung automatisch laufen, zeige ich in E-Book vermarkten. Das brauchst Du erst später, für den Start reicht Amazon.
  • Ehrliche Rezensionen. Was bei Amazon erlaubt ist und was Du besser lässt, testest Du in Amazon-Rezensionen bekommen.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Deine Tantiemen, also Dein Anteil am Verkaufspreis, kommen von Amazon erst zwei bis drei Monate später. Ob sich zum Beispiel Werbung bei Amazon rechnet, siehst Du deshalb lange nicht. Plane also Geduld ein, bevor Du Geld in Anzeigen steckst.

7. Aus den ersten Verkäufen lernen

Die ersten Verkäufe sind der Beweis, dass Dein Thema trägt. Deshalb lohnt es sich jetzt hinzuschauen: Was fragen Deine Käufer? Wo hören Leser in der Leseprobe auf? Daraus entstehen die nächste Auflage, ein zweites E-Book oder ein Online-Kurs.

Wie das bei anderen gelaufen ist, kannst Du nachlesen:

Du hast jetzt den ganzen Weg vor Augen. Wenn Du ihn nicht allein gehen willst, begleitet Dich der E-BOOKINATOR Schritt für Schritt, vom Thema bis zum ersten Käufer.

Die Leseprobe und das siebentägige E-Mail-Coaching sind kostenlos, abmelden kannst Du Dich jederzeit mit einem Klick:

Lohnt sich ein eigenes E-Book?

Ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was Du erwartest. Als schneller Nebenverdienst taugt ein E-Book selten. Als Baustein für etwas Langfristiges ist es großartig.

Was ein E-Book realistisch einbringt und wie viele Verkäufe Du für Dein Ziel brauchst, rechnest Du in Mit E-Books Geld verdienen aus, mit meinen eigenen Zahlen.

Ein E-Book lohnt sich vor allem, wenn:

  • Du Dich in Deinem Thema wirklich gut auskennst
  • Du bereit bist, auch nach dem Schreiben Zeit in die Vermarktung zu stecken
  • Du es als Anfang siehst, etwa für einen Newsletter, einen Kurs oder ein zweites Buch

Für wen sich das nicht lohnt: Wenn Du ein Thema suchst, weil Du schnell Geld brauchst, ist die Reihenfolge falsch herum. Denn dann verbringst Du Wochen mit einem Buch, das Dich selbst nicht interessiert, und das merken die Leser. Fang lieber mit einem Thema an, über das Du gern redest.

Was Du diese Woche tun kannst

Drei kleine Schritte für den Anfang:

  1. Heute Abend: Schreib zehn Fragen auf, die Dir Freunde, Kunden oder Kollegen immer wieder stellen. Darin steckt oft schon Deine Idee.
  2. Morgen: Prüf Deine stärkste Idee mit dem Ideen-Finder. Gibt es bei Amazon schon Bücher dazu, ist das eher ein gutes Zeichen: Das Thema hat Leser.
  3. Am Wochenende: Schreib eine Gliederung mit fünf bis zehn Kapiteln. Wie das geht, steht in E-Book schreiben.

Abkürzung zum eigenen E-Book gefällig?

Der E-BOOKINATOR ist ein vollständiges A-Z-Handbuch. Es führt Dich vom Thema bis zum Verkauf Deines E-Book-Ratgebers. Du erfährst darin unter anderem:

  • Wie Du auf gefragte E-Book-Ideen kommst.
  • Wie Du prüfst, ob jemand für Deine Idee bezahlt.
  • Wie Du an großartige Inhalte für Dein E-Book kommst.
  • Wie Du das E-Book schreibst oder schreiben lässt.
  • Wie Du Dein E-Book für den Verkauf richtig „aufpolierst“.
  • Wie Du innerhalb des E-Books zusätzliche Verkäufe machst.
  • Wie Deine E-Book-Verkaufsseite aussehen muss.
  • Wie Du Dein E-Book im Internet bekannt machst.

Hier bekommst Du die Leseprobe und das siebentägige E-Mail-Coaching, kostenlos und mit einem Klick wieder abbestellbar:

Fazit

Ein eigenes E-Book zu schreiben und zu verkaufen ist kein Hexenwerk. Es sind 7 Schritte, und für jeden davon findest Du hier eine Anleitung. Was den Unterschied macht, ist nicht das perfekte Werkzeug, sondern dass Du anfängst und dranbleibst.

Mein Motto dafür ist kurz: Ausblenden. Tun. Korrigieren. Dein erstes E-Book muss nicht perfekt sein. Es muss fertig werden. Verbessern kannst Du es schließlich danach immer noch, und zwar mit dem, was Dir Deine ersten Leser sagen.

Ich weiß, wovon ich rede. Mein erstes E-Book war handwerklich nicht schön: das Cover selbst gemacht, und das sah man auch, dazu eine chaotische Struktur. Trotzdem hat es mir meine ersten Kunden gebracht, und die haben mir gesagt, was sie sich wirklich von dem Buch wünschen. Dieses Feedback war Gold wert. Davon erzähle ich auch in diesem kurzen Video:

„Du startest bald, oder?“ (1:13 Minuten, April 2026). Ansehen musst Du es nicht, das Wichtige steht im Text darüber.

Häufige Fragen zum E-Book-Schreiben und -Verkaufen

Wie lange dauert es, ein E-Book zu schreiben?

Das kommt auf den Umfang und Deine Übung an. Mein Buch mit 122 Seiten habe ich in etwa einem Monat geschrieben. Bist Du neu dabei, plane lieber ein paar Monate ein. Deinen eigenen Fertigtermin rechnet Dir der Zeitplaner in Ein eigenes Buch schreiben aus.

Brauche ich einen Verlag, um mein E-Book zu veröffentlichen?

Nein. Du kannst Dein E-Book selbst veröffentlichen, etwa bei Amazon KDP, über andere Shops oder auf Deiner eigenen Webseite. Die Wege vergleiche ich in E-Book veröffentlichen.

Brauche ich eine ISBN für mein E-Book?

Für ein E-Book bei Amazon KDP nicht. Amazon schreibt in seiner Hilfe, dass E-Books keine ISBN benötigen, und vergibt stattdessen eine eigene Nummer, die ASIN. Für gedruckte Bücher brauchst Du dagegen eine ISBN, auch die kann Dir KDP kostenlos zuteilen.

Wo verkaufe ich mein E-Book am besten: Amazon oder eigene Webseite?

Ohne eigene Leser ist Amazon meist der leichtere Start, weil dort schon Käufer suchen. Mit eigenen Lesern bleibt Dir über die eigene Webseite mehr Unabhängigkeit. Für meinen E-BOOKINATOR kamen seit 2021 über meine Webseite rund 2.000 Zahlungen herein, bei Amazon 97 gedruckte Exemplare.

Darf ich mein E-Book mit KI schreiben?

Ja, als Helfer. Amazon will es aber wissen, wenn Texte, Bilder oder Übersetzungen von einer KI erzeugt wurden. Nutzt Du KI nur zum Überarbeiten oder für Ideen, musst Du das laut den Inhaltsrichtlinien von Amazon KDP nicht angeben. Prüf jede Aussage, die eine KI Dir liefert, bevor sie in Dein Buch kommt.

Brauche ich ein Gewerbe, um E-Books zu verkaufen?

Verkaufst Du in Deutschland über einen Shop und bekommst einen Anteil am Erlös, gilt das laut Existenzgründungsportal als freiberuflich. Verkaufst Du selbst über Deine Webseite, kann es gewerblich werden. In Österreich ist der Selbstverlag eigener Werke laut WKO gewerbefrei, eine Meldung bei SVS und Finanzamt brauchst Du trotzdem. Die Details stehen im Kapitel Gewerbe und Steuern. Frag im Zweifel Deine Steuerberatung.