24 Schreibprogramme für Windows, Mac, Tablet & Smartphone, die Dein Leben als Autor erleichtern

Laptop mit Stift, Ratgeber Schreibprogramme für Autoren: kostenlos, Word, Papyrus

Aktualisiert: Oktober 2026 · alle Preise am 15. Oktober 2026 beim Hersteller geprüft

Du suchst ein Schreibprogramm für Dein Buch oder E-Book, am liebsten kostenlos?

Es soll auf Deinem Laptop oder Tablet laufen und Deutsch können. Und es soll Dich nicht erst wochenlang mit Einarbeitung vom Schreiben abhalten.

Dann bist Du hier richtig.

Ein eigenes Buch oder E-Book zu schreiben ist kein Spaziergang. Aber die Wahl des richtigen Schreibprogramms kann Dir helfen, Dich besser zu organisieren, schneller voranzukommen und auch Dein Selbstvertrauen zu stärken.

Die gute Nachricht vorweg: Für einen Ratgeber oder ein Sachbuch brauchst Du keine teure Autorensoftware. 9 der 24 Programme hier sind Schreibprogramme, die nichts kosten oder eine Gratisversion haben. Dazu kommen 7 kostenlose Helfer zum Prüfen, Planen und Konzentrieren.

Ich selbst schreibe übrigens ganz „oldschool“. Alle meine Bücher und E-Books entstehen in Microsoft Word, und daraus mache ich ein PDF. So auch mein E-BOOKINATOR, den ich seit 2021 als PDF über meine eigene Webseite verkaufe, und mein Buch „Wie Du in den nächsten 30 Tagen Deinen ersten Euro im Internet verdienst“.

Sieh Dir folgende kostenlose und kostenpflichtige Schreibprogramme an, wenn Du Dein #1 Tool bislang noch nicht gefunden hast. Der Schreibprogramm-Finder weiter unten schlägt Dir in drei Fragen passende Programme vor. Werbelinks gibt es hier keine.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Kostenlos und gut: Word im Web, Google Docs und LibreOffice Writer reichen für Ratgeber und Sachbücher. Für Romane gibt es DramaQueen FREE und bibisco kostenlos.
  • Autorensoftware: Papyrus 12 kostet jetzt 349 Euro einmalig, Scrivener 69,99 Euro. Beide lohnen sich vor allem für lange Romane mit vielen Figuren.
  • Kostenlose Papyrus-Alternative: Am nächsten kommt DramaQueen FREE, mit deutscher Oberfläche, für Windows und Mac.
  • Rechtschreibung auf Deutsch: ProWritingAid und Hemingway prüfen nur Englisch. Für deutsche Texte nimmst Du LanguageTool oder den Duden-Mentor.
  • Zum E-Book: Amazon KDP, Amazons Plattform für Selbstverleger, nimmt Word-Dateien direkt an. Ein PDF für die eigene Webseite speichern Word, Google Docs, LibreOffice und Pages mit einem Klick.

Inhalt:

  1. Textverarbeitung oder Autorensoftware: Was brauchst Du wirklich?
  2. Schreibprogramm-Finder: Welches passt zu Dir?
  3. Alle 24 Schreibprogramme im Vergleich
  4. Kostenlose Schreibprogramme (1 bis 9)
  5. Kostenpflichtige Autorensoftware (10 bis 15)
  6. Rechtschreibung und Stil prüfen (16 bis 20)
  7. Ablenkung ausschalten und Ideen sammeln (21 und 22)
  8. Das fertige Buch setzen (23 und 24)
  9. Papyrus Autor: die kostenlose Alternative
  10. Vom Manuskript zum E-Book
  11. Schreibprogramme mit KI
  12. Fazit
  13. Häufige Fragen

Textverarbeitung oder Autorensoftware: Was brauchst Du wirklich?

Welches Programm zum Buchschreiben Du brauchst, hängt davon ab, was Du schreibst. Schreibprogramme für Autoren gibt es in zwei Sorten.

  • Eine Textverarbeitung wie Word, Google Docs oder LibreOffice Writer ist ein leeres Blatt mit Formatvorlagen, Rechtschreibprüfung und Kommentaren. Sie kennt jeder, und jeder Lektor kann damit arbeiten.
  • Eine Autorensoftware wie Papyrus, Scrivener oder DramaQueen ist für lange Geschichten gebaut. Sie verwaltet Figuren, Schauplätze, Szenen und Zeitstrahl neben dem eigentlichen Text.

Für einen Ratgeber oder ein Sachbuch-E-Book mit 50 bis 150 Seiten reicht eine Textverarbeitung. Du arbeitest Kapitel für Kapitel eine Gliederung ab, und die steht in der Navigationsleiste von Word oder Google Docs, sobald Du Überschriften als Formatvorlage setzt.

Für einen Roman mit 300 Seiten, zwei Erzählsträngen und zwanzig Figuren sieht das anders aus. Dort lohnt sich eine Autorensoftware, weil Du sonst Notizen, Figurenbeschreibungen und Text in vielen Dateien zusammensuchst.

Ich selbst habe jedes meiner Bücher und E-Books in Word geschrieben.

Für wen sich Autorensoftware nicht lohnt

Eher nichts für Dich ist ein Programm für 349 Euro, wenn

  • Du einen Ratgeber, ein Workbook oder ein E-Book zu Deinem Fachgebiet schreibst.
  • Du noch kein Kapitel geschrieben hast. Ein neues Programm ersetzt keine Gliederung, und die Einarbeitung kostet Dich die ersten Schreibwochen.
  • Du mit einem Lektor oder Verlag arbeitest, der ohnehin eine Word-Datei haben will.

Schreibst Du dagegen Romane oder eine Reihe, und verlierst Du in Word den Überblick, dann sieh Dir die Autorensoftware ab Programm 10 an.

Schreibst Du einen Ratgeber oder ein Sachbuch zu Deinem Fachgebiet und willst es verkaufen? Wie Du aus Deinem Wissen ein E-Book machst, das sich verkauft, vom ersten Kapitel bis zu den ersten Käufern, zeige ich Dir Schritt für Schritt.

Hol Dir die kostenlose Leseprobe meines E-BOOKINATORS. Das ist mein Handbuch dafür, wie Du ein E-Book planst, schreibst und verkaufst, bei Amazon und auf der eigenen Webseite. Dazu bekommst Du ein siebentägiges E-Mail-Coaching:

Schreibprogramm-Finder: Welches passt zu Dir?

Beantworte drei Fragen. Der Finder schlägt Dir dann bis zu drei Programme aus diesem Beitrag vor, mit Preis und dem Grund dafür.

Welches Schreibprogramm passt zu Dir?

Der Finder braucht JavaScript. Ohne JavaScript hilft Dir die Tabelle darunter.

Der Finder speichert nichts und schickt nichts weg. Er wählt nur aus den 24 Programmen in diesem Beitrag, mit den Preisen vom 15. Oktober 2026.

Alle 24 Schreibprogramme im Vergleich

Die Tabelle zeigt Dir auf einen Blick, was jedes Programm kostet, wo es läuft und ob es Deutsch spricht. Am Handy siehst Du jedes Programm als eigene Karte.

ProgrammKostenlos?PreisLäuft aufSprache
1. Google Docsja0 Euro, mit Google-KontoBrowser auf Windows und Mac, Android, iPhone, iPadDeutsch
2. Microsoft Wordteilweise: Word im WebMicrosoft 365 Single 99 Euro im JahrWindows, Mac, Browser, iPad, iPhone, AndroidDeutsch
3. LibreOffice Writerja0 EuroWindows, Mac, LinuxDeutsch
4. Pagesja0 EuroMac, iPad, iPhoneDeutsch
5. SciFlowteilweise: nur für Studierende und Forschendefür Gruppen und Verlage auf AnfrageBrowserWebseite Deutsch
6. yWriterteilweise: nur für WindowsApps für Mac und Handy gegen kleinen BetragWindows, eigene Apps für Mac, Android, iOSEnglisch
7. FocusWriterja0 EuroWindows, LinuxEnglisch, dazu Übersetzungen
8. bibiscoteilweise: Community EditionSupporters Edition 59 Dollar einmaligWindows, Mac, Linux, Handy mit Zusatz-Abo15 Sprachen, Webseite Deutsch
9. DramaQueenteilweise: FREEPLUS 99 Euro, PRO 297 Euro einmaligWindows, MacDeutsch
10. Papyrus 12nein349 Euro einmaligWindows, MacDeutsch
11. Scrivenernein, 30 Tage Test69,99 Euro einmalig, iPad 24,99 EuroWindows, Mac, iPad, iPhoneDeutsch
12. Ulyssesnein, Test5,99 Euro im MonatMac, iPad, iPhoneDeutsch
13. iA Writernein, 7 Tage TestMac 49,99 Euro, iPad und iPhone 19,99 Euro, Windows 29,99 DollarWindows, Mac, iPad, iPhone, AndroidDeutsch
14. Novel Factorynein, 30 Tage Testab 8,25 Dollar im MonatBrowser auf allen GerätenEnglisch
15. StoryItnein, keine neuen ZugängeNachfolger StoryIt Go, Preis unbekanntBrowser, StoryIt Go für Apple-GeräteDeutsch
16. LanguageToolteilweise: GrundversionPremium 59,89 Euro im JahrBrowser, Word, Google Docs, Pages, LibreOffice, Mac, Windows, iPhoneDeutsch
17. Duden-Mentorteilweise: BasisPremium 7,95 Euro im MonatBrowser, WordDeutsch
18. Grammarlyteilweise: GrundversionPro 12 Dollar im Monat bei JahreszahlungWindows, Mac, Browser, HandyEnglisch, prüft auch Deutsch
19. ProWritingAidteilweise: 500 Wörter je PrüfungPremium 120 Dollar im JahrBrowser, Word, Google Docs, Scrivenernur Englisch
20. Hemingway Editorteilweise: onlineDesktop 19,99 DollarBrowser, Windows, Macnur Englisch
21. Freedomteilweise: Grundversion39,99 Dollar im JahrWindows, Mac, Linux, Chromebook, HandyEnglisch
22. Milanoteteilweise: bis 100 Notizen9,99 Dollar im Monat bei JahreszahlungBrowser, Desktop, HandyEnglisch
23. Vellumnein, nur Vorschau gratis199,99 Dollar einmalignur MacEnglisch
24. Atticusnein, 30 Tage Geld zurück147 Dollar einmaligWindows, Mac, Linux, Chromebook, BrowserEnglisch

Kostenlose Schreibprogramme

Die ersten neun Programme kosten Dich nichts oder haben eine Gratisversion, die zum Schreiben eines ganzen Buches reicht. Zwei Einschränkungen: SciFlow ist nur für Studierende und Forschende kostenlos, yWriter nur unter Windows.

1. Google Docs

Google Docs ist ein kostenloses Standard-Textverarbeitungsprogramm, ähnlich wie Microsoft Word, mit dem mehrere Personen gleichzeitig am selben Dokument arbeiten können.

Genau wie beim Verfolgen von Änderungen in Word kann Dich ein Mitarbeiter bei der Feinabstimmung Deines Manuskripts unterstützen. Du kannst so Vorschläge akzeptieren oder auch ablehnen und jeder kann am Seitenrand seine Änderungen und Vorschläge kommentieren.

Vorteile:

  • Teile Deine Arbeit einfach via Link oder E-Mail.
  • Zugriff von jedem Endgerät (Desktop, Tablet und Smartphone).
  • Du kannst Dein Dokument als PDF, Word-Datei oder EPUB herunterladen. EPUB ist das E-Book-Format für Shops wie Thalia und Apple Books.
  • Kostenlos.

Nachteile:

  • Die Leistung kann etwas leiden, wenn Du Änderungen an Dokumenten mit über 100 Seiten nachverfolgen möchtest.
  • Du brauchst ein Google-Konto, und Deine Texte liegen auf den Servern von Google.
  • Sprache: Deutsch
  • System: im Browser auf Windows, Mac und Linux, dazu Apps für Android, iPhone und iPad
  • Preis: Kostenlos mit Google-Konto

2. Microsoft Word (im Web kostenlos)

Word ist der Klassiker unter den Schreibprogrammen, und es ist auch mein eigenes. Ich schreibe alle meine Bücher und E-Books in Microsoft Word und speichere sie am Ende als PDF.

Ist Word für Autoren überhaupt geeignet? Für Ratgeber und Sachbücher auf jeden Fall. Weniger bekannt ist: Word gibt es im Browser kostenlos. Du meldest Dich mit einem Microsoft-Konto an und schreibst in Word im Web, Deine Dateien liegen dann in OneDrive. Für die volle Version auf dem Computer brauchst Du ein Abo oder eine Kaufversion.

Vorteile:

  • Jeder Lektor, jeder Verlag und jeder Dienstleister kann eine Word-Datei öffnen.
  • Amazon KDP nimmt Word-Dateien direkt an, laut KDP-Hilfe als DOC oder DOCX.
  • Mit „Speichern unter“ machst Du aus Deinem Manuskript in einem Schritt ein PDF.
  • Setzt Du Kapitelüberschriften als Formatvorlage „Überschrift 1“ (im Menü „Start“), erscheinen sie links im Navigationsbereich. So springst Du mit einem Klick zu jedem Kapitel.

Nachteile:

  • Keine Figurendatenbank, kein Zeitstrahl, keine Pinnwand.
  • Kein Export als EPUB. Brauchst Du ein EPUB, hilft Dir E-Book-Formate weiter.
  • Sprache: Deutsch
  • System: Windows, Mac, Browser, iPad, iPhone und Android
  • Preis: Word im Web kostenlos. Microsoft 365 Single 99 Euro im Jahr oder 10 Euro im Monat, Office Home 2024 einmalig 149 Euro (Preise bei Microsoft)

3. LibreOffice Writer

LibreOffice Writer ist die kostenlose Alternative zu Word. Es gehört zum Office-Paket LibreOffice, das von einer gemeinnützigen Stiftung entwickelt wird, und es öffnet und speichert auch Word-Dateien.

Spezielle Funktionen für Autoren gibt es nicht. Dafür kannst Du Dein Manuskript direkt als PDF exportieren und, anders als in Word, auch als EPUB.

Vorteile:

  • Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Internetverbindung.
  • Export als PDF und EPUB.
  • Kann Word-Dateien öffnen und speichern.

Nachteile:

  • Bei komplexen Word-Dateien mit vielen Kommentaren verrutscht beim Hin und Her manchmal die Formatierung.
  • Keine App für iPad oder iPhone.
  • Sprache: Deutsch
  • System: Windows, Mac und Linux
  • Preis: Kostenlos

4. Pages

Für Mac-User ist das kostenlose Schreibprogramm Pages verfügbar, und auch auf dem iPad und dem iPhone. Es richtet sich allerdings vor allem an Personen, die in ihren Büchern unterschiedliche Designs entwickeln, dafür aber keine Spezialsoftware nutzen möchten.

Als Autor profitierst Du vor allem von folgenden Vorteilen:

  • Ein einfaches Schreibprogramm ohne störende Elemente.
  • Du kannst die Seiten Deines Buches optimal gestalten.
  • Du kannst Dein Buch direkt als EPUB exportieren und so in Apple Books veröffentlichen.

Allerdings musst Du in Kauf nehmen, dass dieses Textverarbeitungsprogramm keine Features bietet, die viele Autoren besonders schätzen. Es fehlen unter anderem der Zeitstrahl und die Datenbanken, auf die viele von uns gerne zurückgreifen.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Mac, iPad und iPhone
  • Preis: Kostenlos. Ein Abo für Vorlagen und KI-Funktionen von Apple ist freiwillig.

5. SciFlow

Mit SciFlow kannst Du besonders Texte mit Quellenangaben sehr einfach verfassen, da es im Kern für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten entwickelt wurde. Darüber hinaus ist der Texteditor online zu finden, sodass weder Installation noch besondere Voraussetzungen für die genutzte Hardware notwendig sind.

Es gibt eine integrierte Rechtschreibprüfung, viele Formatvorlagen sowie eine Versionshistorie und die Möglichkeit zum gemeinsamen Schreiben. Dir stehen zum Einstieg Webinare, aber auch ein ausführliches Supportforum zur Verfügung.

Wer MS Word kennt, wird sich aber mit den meisten Funktionen direkt zurechtfinden. Wer noch nie mit Literaturmanagementprogrammen gearbeitet hat, wird vermutlich einen Moment zur Einarbeitung benötigen. Danach wird das Einfügen und Verwalten von Referenzen jedoch sehr leicht.

Vorteile:

  • Keine Systemanforderungen, da das Programm online läuft.
  • Automatische Formatierung von Quellenangaben und Anbindung an Referenzmanager.
  • Einfache Möglichkeit zur Kollaboration durch gemeinsame Arbeit in einem Dokument und Versionshistorie (z. B. um gegenlesen zu lassen oder ein Lektorat zu beauftragen).

Nachteile:

  • Ohne Internetzugang ist keine Nutzung möglich.
  • Wer die Referenzmanager nutzen möchte, muss sich eventuell etwas einarbeiten.
  • Die kostenlose Version ist für Studierende und Forschende gedacht und auf zehn Dokumente begrenzt.
  • Sprache: Deutsch und Englisch (Webseite)
  • System: im Browser, ohne Installation
  • Preis: SciFlow Free kostenlos für Studierende und Forschende, Pläne für Gruppen und Verlage auf Anfrage (Preisseite)

6. yWriter

yWriter wurde von einem Schriftsteller für Schriftsteller entwickelt und ist ein einfaches Textverarbeitungsprogramm, mit dem Du Dein Buch in Szenen und Kapitel unterteilen kannst.

Das Schreibprogramm:

  • Verfolgt Wörter pro Kapitel und die Gesamtzahl der Wörter.
  • Ermöglicht die Aufschlüsselung von Szenen, Notizen, Charakterbeschreibungen sowie Szenendetails und -zielen auf separaten Registerkarten in jedem Kapitel.
  • Sprache: Englisch
  • System: Windows. Für Mac, Android und iOS gibt es eigene Apps.
  • Preis: Kostenlos für Windows, die Apps für Mac und Handy kosten einen kleinen Betrag.

7. FocusWriter

FocusWriter ist ein weiteres, simples Textverarbeitungsprogramm, das auf das Nötigste reduziert ist.

Vorteile:

  • Einfaches Design.
  • Automatisches Speichern.
  • Ermöglicht das Verfolgen von Schreibzielen (nach Zeit oder Wortanzahl).
  • Mit Rechtschreibprüfung.

Nachteil: Für den Mac gibt es keine aktuelle Version mehr.

  • Sprache: Englisch, dazu Übersetzungen von Freiwilligen
  • System: Windows und Linux
  • Preis: Kostenlos

8. bibisco

bibisco ist ein All-in-One-Projektmanagement-Tool für Dein Buch. Es fungiert gleichzeitig als normales Textverarbeitungsprogramm, Organizer und Kreativitätstool.

Vorteile:

  • Kreative Werkzeuge, um Charaktere, Orte, Gegenstände und Ereignisse in Deiner Story zu verfeinern.
  • Einfach zu bedienen.
  • Simples Design.
  • Die kostenlose Community Edition reicht für einen ganzen Roman.

Nachteile:

  • Die Supporters Edition mit allen Funktionen kostet einmalig 59 Dollar.
  • Am Handy oder Tablet nur mit dem Zusatz-Abo „bibisco Everywhere“ für 3,49 Euro im Monat.
  • Sprache: laut Hersteller 15 Sprachen, Webseite auf Deutsch
  • System: Windows, Mac und Linux
  • Preis: Community Edition kostenlos, Supporters Edition 59 Dollar einmalig (Download und Preise)

9. DramaQueen

DramaQueen ist eine deutsche Autorensoftware für Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher, Hörspiele und Bühnenstücke. Die Version FREE ist dauerhaft kostenlos, ohne Grenze bei der Zahl und Länge Deiner Projekte.

Vorteile:

  • Schon die kostenlose Version exportiert nach Word, EPUB und PDF und hat eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung.
  • Gliederung mit Übersicht per Drag & Drop.
  • 30 Tage lang kannst Du alle Funktionen testen, danach läuft FREE weiter.

Nachteile:

  • Figuren- und Schauplatz-Ansichten gibt es erst in den Bezahlversionen.
  • Keine App für iPad oder iPhone.
  • Sprache: Deutsch
  • System: Windows und Mac
  • Preis: FREE kostenlos, PLUS 99 Euro und PRO 297 Euro einmalig, beide auch als Mietkauf in Raten

Das Schreibprogramm ist die eine Hälfte. Die andere ist, was Du schreibst: ein E-Book, das ein Problem Deiner Leser löst und das sie auch kaufen wollen. Wie Du ein E-Book planst, schreibst und verkaufst, zeige ich Dir im E-BOOKINATOR.

Hol Dir die kostenlose Leseprobe. Darin siehst Du, wie mein Handbuch aufgebaut ist, vom ersten Plan bis zum Verkauf. Dazu bekommst Du ein siebentägiges E-Mail-Coaching:

Kostenpflichtige Autorensoftware

Diese sechs Programme kosten Geld. Papyrus, Scrivener, Novel Factory und StoryIt verwalten Figuren und Szenen und nehmen Dir bei langen Büchern viel Sucharbeit ab. Ulysses und iA Writer sind schlichte Schreib-Apps ohne Ablenkung.

10. Papyrus Autor (heute Papyrus 12)

Mit Papyrus steht eines der wohl bekanntesten Schreibprogramme im deutschsprachigen Raum sowohl für Mac als auch für Windows zur Verfügung. Die aktuelle Version heißt nicht mehr Papyrus Autor, sondern Papyrus 12.

Das Programm wird von vielen Autoren verwendet und überzeugt durch seine große Funktionsvielfalt. Du benötigst zwar in der Regel etwas Zeit, um Dich umfassend einzuarbeiten, erhältst dafür aber ein Tool, welches das Schreiben eigener Bücher und E-Books enorm erleichtert.

Zu den Vorteilen und Funktionen von Papyrus gehören:

  • Charakterkarten, die im Text beim Namen aufklappen.
  • Ein flexibel zu nutzender Zeitstrahl.
  • Ein Denkbrett zur Plot-Planung, ähnlich einer Mindmap.
  • Eine umfangreiche Stilanalyse für Wortwiederholungen, Füllwörter und zu lange Sätze.
  • Der Duden-Korrektor ist eingebaut.
  • Export als E-Book, PDF oder Word-Datei für Deinen Lektor.

Einziger Nachteil an diesem Programm ist sein großer Umfang, sodass Du Dich in das Programm bestimmt erst einarbeiten musst. Zudem ist Papyrus nicht gerade günstig, bietet für den Preis allerdings auch sehr viele Funktionen.

Seit 2022 ist der Preis deutlich gestiegen: Damals kostete Papyrus Autor 179 Euro, heute sind es 349 Euro.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Windows und Mac, eine Lizenz gilt für bis zu drei eigene Geräte
  • Preis: 349 Euro einmalig, kein Abo. Upgrade von Papyrus Autor 149 Euro, für Schüler, Studierende und Auszubildende 279 Euro (Preisseite)

11. Scrivener

Mit Scrivener kannst Du Deine Notizen, Recherchen und Texte an einem Ort zentral speichern und Dein gesamtes Manuskript mit einem Mausklick ausdrucken.

Bei der ersten Anwendung kann man sich schnell etwas überfordert fühlen, aber es gibt genug Tutorials, die einem helfen, schnell mit dem Programm vertraut zu werden. Gib Dir etwas Zeit, wenn Du Scrivener nutzen möchtest. Du wirst sehen, es lohnt sich.

Vorteile:

  • Virtuelle Pinnwandfunktion für die Organisation von Notizkärtchen.
  • Funktioniert mit Windows, Mac, iPad und iPhone.
  • Kompatibel mit Microsoft Word und vielen anderen Schreibprogrammen.
  • Die Testversion läuft 30 Tage, an denen Du das Programm wirklich benutzt, nicht 30 Kalendertage.

Nachteile:

  • Braucht etwas Zeit, um damit zurechtzukommen. Aber es gibt zum Beispiel auf Udemy eine Reihe von Kursen zu günstigen Preisen, die helfen, rasch den Einstieg zu finden.
  • Die App für iPad und iPhone wurde seit 2023 nicht mehr aktualisiert.
  • Sprache: Englisch (Webseite), Deutsch (Programmoberfläche)
  • System: Windows, Mac, iPad und iPhone
  • Preis: 69,99 Euro einmalig für Windows oder Mac (Shop), 24,99 Euro für iPad und iPhone im App Store

12. Ulysses

Ulysses ist eine einfache Textverarbeitungssoftware für Apple-Nutzer wie mich. 🙂

Vorteile:

  • Eine ablenkungsfreie Schnittstelle.
  • Speichert alle Deine Texte an einem Ort.
  • Synchronisiert Deine Dokumente mit Mac, iPad und iPhone.
  • Split-Screen-Ansicht.
  • Automatisches Speichern.
  • Ermöglicht das Festlegen und Verfolgen von Schreibzielen.
  • Ermöglicht das direkte Veröffentlichen in WordPress.

Nachteil: Nur im Abo und nur für Apple-Geräte.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Mac, iPad und iPhone
  • Preis: App-Download kostenlos mit Testphase, Abo 5,99 Euro im Monat im deutschen App Store, beim Hersteller 39,99 Dollar im Jahr (Preisseite)

13. iA Writer

iA Writer ist ein Tool, das sowohl als Schreibprogramm für Android als auch als App für iOS, Windows und Mac erhältlich ist.

Das Tool für Tablet & Co versucht jede Ablenkung des Autors zu vermeiden und präsentiert vor allem den Text im Mittelpunkt. Die Preise sind ebenfalls wirklich attraktiv. Du zahlst einmal und nicht jeden Monat, außer bei Android.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Windows, Mac, iPad, iPhone und Android
  • Preis: Kostenlose Testversion für 7 Tage, danach einmalig 29,99 Dollar für Windows, 49,99 Euro für den Mac und 19,99 Euro für iPad und iPhone im App Store. Für Android im Abo (Preisseite)

14. Novel Factory

Novel Factory ist ein kreatives Schreibprogramm, das Dich interaktiv durch den kompletten Schreibprozess führt, vor allem für Romane.

Features des Programmes sind:

  • Spezielle Abschnitte für Charaktere, Orte und Gegenstände.
  • Integrierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Schreiben eines Romans.
  • Planungsabschnitt, der von der Kernidee bis zur detaillierten Gliederung reicht.
  • Handlungsumrisse für beliebte Genres wie Romantik und Thriller.
  • Sehr detaillierter Abschnitt zur Charakterentwicklung.
  • Interaktive Drag-and-Drop-Werkzeuge zum Planen und Bearbeiten.

Zudem bietet es ein eingebautes Textverarbeitungsprogramm und eine geteilte Bildschirmansicht.

Novel Factory gab es früher als Windows-Programm zum Kaufen. Heute läuft es als App im Browser auf allen Geräten, und Du zahlst im Abo.

  • Sprache: Englisch
  • System: im Browser auf Windows, Mac, Android und iOS, auch offline
  • Preis: 30 Tage kostenlos testen. Danach ab 8,25 Dollar im Monat für einen Roman, 22 Dollar im Monat für beliebig viele oder 649 Dollar einmalig (Preisseite)

15. StoryIt

Bei StoryIt handelt es sich nicht um ein übliches Schreibprogramm, sondern um ein browserbasiertes Tool, um am Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone Geschichten zu entwickeln.

Du kannst das komplette Gerüst Deines Buches planen und im Anschluss in das Schreibprogramm Deiner Wahl überführen. Ich mag diese Lösung, da Du frei und ohne Schwierigkeiten auch vom Tablet oder vom Smartphone aus am Skript arbeiten kannst.

Wichtig: Seit Juni 2026 vergibt StoryIt keine neuen Zugänge mehr. Der Nachfolger heißt StoryIt Go und ist eine App für iPhone, iPad und Mac, mit einem KI-Co-Autor. Einen Preis nennt die Seite noch nicht.

  • Sprache: Deutsch
  • System: StoryIt im Browser für bestehende Mitglieder, StoryIt Go für iPhone, iPad und Mac
  • Preis: Für neue Nutzer nur noch StoryIt Go, Preis noch nicht angegeben

Rechtschreibung und Stil prüfen

Diese fünf Programme schreiben nicht, sie prüfen. Achte hier auf die Sprache: Zwei der bekanntesten verstehen nur Englisch.

16. LanguageTool

LanguageTool prüft Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung auf Deutsch. Es läuft als Erweiterung im Browser und direkt in Word, Google Docs, Pages und LibreOffice.

Vorteile:

  • Arbeitet in dem Schreibprogramm, das Du schon hast.
  • Die kostenlose Version prüft bis zu 2.000 Zeichen je Textfeld.
  • Kostenlos schreibt es Dir 3 Sätze am Tag mit KI um, Premium unbegrenzt und bis zu 150.000 Zeichen auf einmal.

Nachteil: Für ein ganzes Buch auf einmal reicht die kostenlose Version nicht, dann prüfst Du kapitelweise.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Browser, Word, Google Docs, Apps für Mac, Windows und iPhone
  • Preis: Kostenlose Version, Premium 19,90 Euro im Monat oder 59,89 Euro im Jahr

17. Duden-Mentor

Der Duden-Mentor ist der Schreibassistent des Dudens. Für Word-Nutzer ist er interessant, weil es ihn mit einem Premium-Abo als Erweiterung direkt in Word gibt.

Vorteile:

  • Prüft nach den Regeln des Duden.
  • Mit Premium als Erweiterung für Word sowie für Chrome, Firefox und Edge.

Nachteil: Die kostenlose Basisversion prüft nur begrenzt viel Text auf einmal und hat keine Word-Erweiterung.

  • Sprache: Deutsch
  • System: Browser, Word-Erweiterung
  • Preis: Basis kostenlos, Premium 7,95 Euro im Monat, Premium Plus 9,95 Euro im Monat im Monatsabo

18. Grammarly

Ähnlich wie ProWritingAid (Nr. 19) kann Dich Grammarly beim Feintuning Deines Meisterwerks unterstützen. Während des Schreibens werden Deine Texte automatisch auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft, egal, ob Du ein Buch, eine E-Mail oder einen Facebook-Post schreibst.

Die Basisversion kann als kostenfreie Google-Chrome-Erweiterung verwendet werden. Laut Grammarly prüft sie inzwischen auch deutsche Texte auf Rechtschreibung und einfache Grammatik. Mit Pro kommen auch für Deutsch Stil, Ton und Umformulierungen dazu.

Vorteile der Premiumversion:

  • Überprüft die Satzstruktur.
  • Überwacht die Wortwahl.
  • Prüft auf Plagiate.

Nachteile:

  • Keine Scrivener-Integration.
  • Die besten Funktionen gibt’s nur in der Premium-Version.
  • Sprache: Englisch, prüft auch Deutsch
  • System: Windows, Mac, Browser, iPhone, iPad und Android
  • Preis: Kostenlose Version, Pro 12 Dollar im Monat bei Jahreszahlung oder 30 Dollar monatlich

19. ProWritingAid

ProWritingAid kombiniert Grammatik- und Stilprüfungen mit ausführlichen Berichten, um Dich beim Schreiben zu unterstützen. Die einzigartige Kombination aus Vorschlägen, Artikeln, Videos und Quiz macht das Schreiben unterhaltsam und interaktiv.

Du kannst das Tool als Google-Chrome-Erweiterung nutzen und auch in Kombination mit bekannten Schreibprogrammen wie Microsoft Word, Scrivener oder Google Docs verwenden.

Wichtig für Dich: ProWritingAid prüft nur englische Texte. Schreibst Du auf Deutsch, nimm LanguageTool oder den Duden-Mentor.

Weitere Vorteile sind:

  • Eingebauter Thesaurus.
  • Eingebaute Grammatikprüfung.
  • Kostenlose Basisversion für bis zu 500 Wörter je Prüfung.

Nachteil: Du brauchst ein Premium-Konto, um auf die besten Funktionen zugreifen zu können.

  • Sprache: Englisch
  • System: Browser, Word, Google Docs und Scrivener
  • Preis: Premium 30 Dollar im Monat oder 120 Dollar im Jahr, 399 Dollar Lifetime (Preisseite)

20. Hemingway Editor

Die App Hemingway Editor konzentriert sich weniger auf Grammatik und Rechtschreibung als vielmehr auf den Schreibstil. So markiert das Programm Sätze, die entweder zu lang, zu komplex, zu passiv oder einfach nur unnötig sind und macht Dich auch darauf aufmerksam, wenn Du Wörter zu oft verwendest.

Auch Hemingway ist für englische Texte gebaut. Für deutsche Texte findet Papyrus mit seiner Stilanalyse zu lange Sätze und Füllwörter.

Vorteile:

  • Einfach zu verstehen und zu bedienen.
  • Schlägt Alternativen zu häufig verwendeten Wörtern vor.
  • Bietet Tipps zur Verbesserung des allgemeinen Schreibstils.

Nachteile:

  • Beseitigt viele Adverbien.
  • Berücksichtigt weder Stimme noch Stil.
  • Sprache: Englisch
  • System: Browser, Windows und Mac
  • Preis: Kostenlos bei Verwendung der Online-Version (Du kannst den Text dann kopieren und in Dein Dokument einfügen), 19,99 Dollar bei Kauf der Desktop-Version. Die neue Version „Hemingway Editor Plus“ mit KI kostet ab 100 Dollar im Jahr.

Ablenkung ausschalten und Ideen sammeln

Zwei Tools für Autoren, die nicht schreiben, aber beim Schreiben helfen: eines hält Dir das Handy vom Leib, das andere sammelt Deine Ideen.

21. Freedom

Freedom ist kein Textverarbeitungsprogramm, sondern ein Tool, das Dich vor Ablenkungen schützt und Deine Produktivität erhöht. Also am Ende fast genauso wichtig, wie das richtige Schreibwerkzeug.

Blockiere damit typische Zeitfresser wie Facebook, Instagram, YouTube & Co und fokussiere Dich zu 100 % auf Dein Buch und den Schreibprozess. Du kannst damit beispielsweise festlegen, dass die App dann automatisch aktiv wird, wenn Du sie am dringendsten benötigst, nämlich während des Schreibens.

Freedom funktioniert auf allen Endgeräten.

  • Sprache: Englisch
  • System: Windows, Mac, Linux, Chromebook, iPhone und Android
  • Preis: Kostenlose Version mit weniger Funktionen. Premium 8,99 Dollar im Monat oder 39,99 Dollar im Jahr. Einmalig regulär 199 Dollar, derzeit im Angebot für 99,50 Dollar (Preisseite)

22. Milanote

Milanote ist ein einfaches Tool, um Deine Ideen und Buch-Projekte in visuellen Tafeln zu organisieren.

Vorteile:

  • Organisieren Deiner Notizen und Ideen an einem Ort.
  • Verwendung als Whiteboard oder Storyboard.
  • Bilder hochladen.
  • Speichern von Bildern, Texten und Links.
  • Flexibles Drag & Drop.
  • Ermöglicht eine Arbeit in Teams.

Nachteile:

  • Eingeschränkte Exportoptionen.
  • Die kostenlose Version endet bei 100 Notizen, Bildern oder Links.
  • Sprache: Englisch
  • System: Browser, Desktop-App und Handy-App
  • Preis: Basisversion kostenlos, Pro 9,99 Dollar im Monat bei Jahreszahlung oder 12,50 Dollar monatlich (Preisseite)

Das fertige Buch setzen

Die letzten zwei Programme brauchst Du erst, wenn der Text fertig ist. Sie machen aus Deinem Manuskript ein sauber gesetztes E-Book und eine Druckvorlage.

Ein kostenloses Programm für den Buchsatz suchst Du hier vergeblich. Ein einfaches E-Book setzt Du kostenlos mit LibreOffice oder Pages, für ein professionelles Layout nimmst Du eines dieser zwei.

23. Vellum

Vellum legt den Fokus auf Layout und Design und hilft Dir, ein professionelles und sauber formatiertes Buch zu erstellen.

Das Programm ist nur für Mac-Nutzer verfügbar, und herunterladen und ausprobieren kannst Du es kostenlos. Um eine fertige Datei exportieren und verwenden zu können, musst Du allerdings ein kostenpflichtiges Paket kaufen, das nicht gerade für den schmalen Geldbeutel ist.

Vorteile:

  • Ermöglicht das Entwerfen und Formatieren von Büchern.
  • Liefert eine Vielzahl von Stilen.
  • Einfache Importfunktionen.
  • Bearbeitung innerhalb der App.
  • Ermöglicht die Vorschau von Print- oder E-Books.
  • Einfacher Export.

Nachteile:

  • Kein typisches Textverarbeitungsprogramm.
  • Teurer als ähnliche Programme.
  • Nur für Mac verfügbar.
  • Sprache: Englisch
  • System: Mac ab macOS 13
  • Preis: 199,99 Dollar für die Veröffentlichung unbegrenzter E-Books, 249,99 Dollar für die Veröffentlichung unbegrenzter E-Books und Taschenbücher.

24. Atticus

Atticus macht dasselbe wie Vellum, läuft aber auf jedem Gerät. Du importierst Dein fertiges Manuskript, wählst eine Gestaltung und bekommst ein E-Book und eine Druckvorlage. Schreiben kannst Du darin auch.

Vorteile:

  • Läuft auf Windows, Mac, Linux, Chromebook und im Browser.
  • Einmal zahlen, alle künftigen Updates inklusive.
  • 30 Tage Geld zurück.

Nachteil: Keine Testversion, und die Webseite gibt es nur auf Englisch.

  • Sprache: Englisch (Webseite)
  • System: Windows, Mac, Linux, Chromebook und Browser
  • Preis: 147 Dollar einmalig für E-Book und Druck

Papyrus Autor: die kostenlose Alternative

Papyrus kostet 349 Euro. Eine kostenlose Alternative mit genau denselben Funktionen gibt es nicht. Je nachdem, was Du an Papyrus schätzt, kommst Du aber mit einer dieser drei Lösungen sehr weit:

  • Du willst eine deutsche Autorensoftware: DramaQueen FREE. Deutsche Oberfläche, Windows und Mac, Gliederung, Rechtschreibprüfung und Export nach Word, EPUB und PDF, dauerhaft kostenlos. Ansichten für Figuren und Schauplätze gibt es erst ab PLUS für 99 Euro, und eine iPad-App gibt es nicht.
  • Du willst Figuren und Orte verwalten: bibisco. Die Community Edition kostet nichts und läuft auch unter Linux.
  • Du willst nur gut schreiben und prüfen: LibreOffice Writer mit LanguageTool. Was Dir dann fehlt, ist die Stilanalyse von Papyrus.

Schreibst Du auf Mac und iPad, läuft keine der drei auf beiden Geräten. Dann bleibt Dir Pages kostenlos, oder Du zahlst für Ulysses im Abo oder Scrivener für 69,99 Euro plus 24,99 Euro für das iPad.

Den Duden-Korrektor, den Papyrus eingebaut hat, bekommst Du nicht kostenlos. Am nächsten kommt der Duden-Mentor im Browser.

Mein Rat: Teste DramaQueen FREE eine Woche lang an einem echten Kapitel. Fehlt Dir danach etwas, weißt Du genau, wofür Du bezahlst.

Vom Manuskript zum E-Book

Ist der Text fertig, brauchst Du eine Datei, die Deine Leser öffnen können. Das sind fast immer zwei Formate:

  • PDF für den Verkauf über die eigene Webseite. Das schaffen Word, Google Docs, LibreOffice, Pages, Papyrus, Scrivener und DramaQueen. In Word gehst Du auf „Speichern unter“ und wählst PDF. So entsteht auch mein E-BOOKINATOR.
  • EPUB für Shops wie Thalia, Apple Books oder tolino. Direkt als EPUB speichern Google Docs, LibreOffice, Pages, Scrivener, Papyrus, DramaQueen, Vellum und Atticus.

Für Amazon brauchst Du kein eigenes Format mehr. KDP nimmt Word-Dateien und EPUB direkt an und wandelt sie selbst um.

Wie Du Dein E-Book gestaltest und welche Programme Dir dabei helfen, steht in E-Book erstellen. Die Unterschiede zwischen den Formaten erkläre ich in E-Book-Formate. Und wie Du es danach in die Shops bringst, liest Du in E-Book veröffentlichen.

Sichere Dein Manuskript an zwei Orten

Ein Buch ist viele Monate Arbeit. Speichere es deshalb nicht nur auf einem Laptop. Google Docs und Word im Web speichern in der Cloud und haben einen Versionsverlauf, mit dem Du auch eine ältere Fassung zurückholst.

Arbeitest Du mit einem Programm auf dem Computer, leg Deinen Projektordner in OneDrive, iCloud oder Dropbox. Dann hast Du eine zweite Kopie, wenn der Laptop einmal streikt.

Schreibprogramme mit KI

Diese Programme aus dem Beitrag haben KI eingebaut, meist zum Umformulieren und Prüfen:

  • LanguageTool: kostenlos 3 Umformulierungen am Tag, mit Premium unbegrenzt.
  • Duden-Mentor: 250 KI-Abfragen im Monat mit Premium, unbegrenzt mit Premium Plus.
  • Hemingway Editor Plus: schreibt englische Sätze um, ab 100 Dollar im Jahr.
  • StoryIt Go: der Nachfolger von StoryIt, mit einem KI-Co-Autor.
  • Pages: KI-Funktionen über das freiwillige Abo von Apple.

Wie Du ein E-Book planst und schreibst, ob mit oder ohne KI, zeige ich Dir in E-Book schreiben. Wie Du ein Buch in 8 Schritten planst, schreibst und veröffentlichst, mit einem Zeitplaner für Dein Tagespensum, steht in Ein eigenes Buch schreiben.

Deine nächsten drei Schritte

  1. Mach den Schreibprogramm-Finder und nimm das erste Programm, das er Dir vorschlägt.
  2. Schreib darin ein ganzes Kapitel, bevor Du ein zweites Programm testest. Erst dann merkst Du, was Dir wirklich fehlt.
  3. Leg Deinen Projektordner noch heute in eine Cloud, damit Du kein Kapitel verlierst.

Das Programm ist gewählt, und jetzt soll aus Deinem Wissen ein E-Book werden, das sich auch verkauft? Wie das geht, vom Plan bis zu den ersten Käufern, zeige ich Dir im E-BOOKINATOR.

Hol Dir die kostenlose Leseprobe meines E-BOOKINATORS und das siebentägige E-Mail-Coaching dazu:

Fazit

Wie Du sehen kannst, gibt es viele verschiedene Schreibprogramme für Autoren, die auf den verschiedenen Plattformen von Dir genutzt werden können.

Welcher Variante Du den Vorzug gibst, hängt nicht nur von Deinen Plänen und der Art der Bücher ab, die Du schreiben möchtest, sondern auch von Deinem Budget. Viele kostenlose Programme bieten weniger Funktionen oder sind sehr spezialisiert, während die teuren Programme wie Papyrus für Autoren enorm hilfreich sein können.

Für den Anfang genügt aus meiner Sicht aber auch ein kostenloses Programm wie Google Docs oder Word im Web, um in die Arbeit einzusteigen. Ich selbst schreibe bis heute, ganz „oldschool“, mit Word.

Mit welchem Programm schreibst Du? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Viel Erfolg! 🙂

Häufige Fragen

Welches Schreibprogramm ist kostenlos und gut?

Für Ratgeber und Sachbücher reichen Word im Web, Google Docs oder LibreOffice Writer. Alle drei sind kostenlos, auf Deutsch und speichern Dein Buch als PDF. Für Romane gibt es mit DramaQueen FREE und bibisco zwei kostenlose Autorenprogramme.

Gibt es eine kostenlose Alternative zu Papyrus Autor?

Eine mit allen Funktionen nicht. Am nächsten kommt DramaQueen FREE: deutsche Oberfläche, Windows und Mac, Rechtschreibprüfung und Export nach Word, EPUB und PDF, dauerhaft kostenlos. Für Figuren und Orte eignet sich bibisco.

Reicht Word, um ein Buch zu schreiben?

Ja. Ich schreibe alle meine Bücher und E-Books in Word und speichere sie als PDF. Amazon KDP nimmt Word-Dateien direkt an. Eine Autorensoftware lohnt sich erst bei langen Romanen mit vielen Figuren und Handlungssträngen.

Welches Schreibprogramm ist gut für den Mac?

Kostenlos ist Pages schon auf jedem Mac. Wer mehr will, nimmt Scrivener für 69,99 Euro einmalig oder Ulysses im Abo. Für das fertige Buch gibt es Vellum, das nur auf dem Mac läuft.

Welches Schreibprogramm eignet sich für Tablet und iPad?

Kostenlos gehen Google Docs, Word im Web im Browser und auf dem iPad Pages. Als Autorensoftware laufen Scrivener und Ulysses auf dem iPad, iA Writer zusätzlich auf Android-Tablets.

Welches kostenlose Schreibprogramm gibt es für PC und Laptop mit Windows 11?

Ein eigenes hat Windows 11 nicht mehr: WordPad wurde laut Microsoft ab Version 24H2 entfernt. Kostenlos schreibst Du in Word im Web, in Google Docs oder in LibreOffice Writer, das Du ohne Anmeldung herunterlädst.

Welche Programme prüfen deutsche Rechtschreibung?

LanguageTool und der Duden-Mentor, beide mit kostenloser Version. Papyrus hat den Duden-Korrektor eingebaut, DramaQueen eine eigene Rechtschreibprüfung. Grammarly prüft Deutsch kostenlos auf Rechtschreibung und einfache Grammatik, mehr mit Pro. ProWritingAid und Hemingway verstehen nur Englisch.

Kann ich mit einem Schreibprogramm direkt ein E-Book erstellen?

Ein PDF erstellen Word, Google Docs, LibreOffice, Pages und die Autorensoftware wie Papyrus und Scrivener. Als EPUB speichern unter anderem Google Docs, LibreOffice, Pages, Scrivener, Papyrus und DramaQueen. Word kann kein EPUB, Amazon KDP nimmt die Word-Datei aber direkt an.

Was kostet Papyrus Autor heute?

Die aktuelle Version heißt Papyrus 12 und kostet 349 Euro einmalig, ohne Abo. Das Upgrade von einer älteren Version kostet 149 Euro, Schüler, Studierende und Auszubildende zahlen 279 Euro.

Hinterlasse einen Kommentar: